Hopfenklee, Gelbklee

Der Hopfenklee (Medicago lupulina) besiedelt einige urbane Lebensräume und ist an Wegrändern, auf Mauern, zwischen Straßenbahngleisen in Gärten oder Parks zu finden. Wenn es sein muss, kann er auch auf Parkplätzen überleben. Er zählt zur Familie der Hülsenfrüchte und ist mit Weiß- und Rotklee, aber nicht mit den Sauerklee-Arten verwandt.

Hopfenklee

Die Blütezeit des Gelbklee, wie der Hopfenklee bei uns auch genannt wird, kann von Mai bis Oktober dauern. Er wächst ein- oder zweijährig, mit aufrechten oder niederliegenden Triebe, die bis zu 50 Zentimeter lang werden können.

Die Wuchsform ist abhängig vom Standort. So sind an Wegrändern oder auf Mauern häufig flach wachsende Exemplare zu anzutreffen. An halbschattigen Standorten oder in Wiesen, wächst der Hopfenklee aufrecht.

Gelbklee

Medicago lupulina kann in unseren Dörfern und Städten gut überleben, da er mit trockenem Boden und wenig Nährstoffen zurechtkommt. Sein natürliches Verbreitungsgebiet liegt in Europa und Nordafrika, in Asien reicht es bis nach Korea. Als eingeschleppte Art ist er auch in Australien, Nordamerika und einigen südamerikanischen Ländern zu finden.

Hopfenklee Blüten
Seine gelben Blüten zeigt der Hopfenklee von Mai bis Oktober.
Hopfenklee am Wegrand
Der Hopfenklee kann flach und kriechend oder aufrecht wachsen.
Hopfenklee auf einem Parkplatz.
Hopfenklee auf einem Parkplatz.
Hopfenklee und Feldklee
Hopfenklee und Feldklee (Trifolium campestre, rechts): Die beiden Arten sehen sich nicht nur ähnlich, sie sind auch verwandt und können gemeinsam wachsend anzutreffen sein.
Bei dem schwarzen Tierchen handelt es sich um die Larve eines Marienkäfers.
Hopfenklee und Sauerklee
Hopfenklee und Sauerklee (Oxalis sp., rechts) können sich Lebensräume teilen, sind aber nicht verwandt und lassen sich einfach anhand der Form ihrer Blüten unterscheiden.

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