Knoblauchsrauke, Knoblauchskraut

Die Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata) ist in Parks, vor Hecken und Gebüschsäumen, an Böschungen oder Mauern sowie in der Nähe von Gärten zu finden. Ihr natürlicher Lebensraum sind lichte Wälder. Heimisch ist die auch als Knoblauchskraut, Knoblauchhederich oder Lauchkraut bekannte Pflanze außer in Europa noch in Asien, wo das Verbreitungsgebiet bis nach Indien reicht und in Nordafrika.

Verwandtschaftliche Verhältnisse zu Knoblauch und Lauch bestehen nicht, aber dafür zu Radieschen, Rettich, Steckrübe und den Kohl-Arten, die ebenfalls zur Familie der Kreuzblütler zählen.

Knoblauchsrauke in Friedhof
Knoblauchsrauke in einem Friedhof

Die Namen Knoblauchsrauke, Knoblauchskraut und Knoblauchhederich verdankt Alliaria petiolata dem Aroma ihrer Blätter. Die wie Knoblauch schmecken und am besten roh verwendet werden. Durch das Kochen oder Blanchieren verlieren sie ihren Geschmack. Die Blüten sind ebenfalls essbar.

Knoblauchsrauke Blätter
Junge Blätter der Knoblauchsrauke Ende Februar

Die Knoblauchsrauke im Garten

Wichtig für das gute Gedeihen der Knoblauchsrauke ist ein nährstoffreicher und gleichmäßig feuchter Boden mit hohem Humusanteil. In sandiger und durchlässiger Erde bleibt sie klein und verkümmert.

Ideal sind teilsonnige bis halbschattige Standorte.

Knoblauchsrauke und Scharbockskraut
Knoblauchsrauke und Scharbockskraut
Knoblauchsrauke mit Efeu
Knoblauchsrauke und Efeu (Hedera helix)

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