Märzenschnecke, Zebraschnecke, Weiße Turmschnecke

Die Märzenschnecke (Zebrina detrita) ist an warme und trockene Lebensräume angepasst. Sie ist in Gärten, Industriebrachen oder auf Bahndämmen zu finden.

Alle Fotos in diesem Artikel sind in meinem Schrebergarten entstanden, wo sich die Schnecken ungehemmt ausbreiten dürfen. Obwohl es ihre Zugehörigkeit zur Familie der Vielfraßschnecken (Enidae) vermuten lassen könnte, sind sie mir als Gemüseschädlinge nicht aufgefallen, auch eine Massenvermehrung konnte ich bis jetzt nicht beobachten.

Zebraschnecke
Zebrina detrita ist umgangssprachlich als Märzenschnecke, Zebraschnecke, Kaiserstuhlschnecke, Weiße Turmschnecke oder Große Vielfraßschnecke bekannt.

Merkmale

Das Gehäuse der Märzenschnecke kann bis zu 25 Millimeter lang werden und einen Durchmesser von 12 Millimetern erreichen. Sie ist ab 2 Jahren geschlechtsreif und kann über 5 Jahre alt werden.

Weisse Turmschnecke

Lebensweise

Zebrina detrita ernährt sich von Detritus, also verwelkenden oder absterbenden Pflanzenteilen. Die Fortpflanzung erfolgt im Frühjahr und/oder im Spätsommer.

Während der regenarmen und heißen Sommerwochen kann die Märzenschnecke eine Trockenruhe einlegen. Die verbringt sie auf Ästen, Gräsern oder sonstigen Pflanzenteilen.

Märzenschnecke in Trockenruhe auf Spitzwegerich
Märzenschnecke in der Trockenruhe auf dem Blütenstand von Spitzwegerich.

Zebrina detrita

Märzenschnecke auf Grashalm
Märzenschnecke auf Feigenbaum
Junge Märzenschnecke auf dem Ast eines Feigenbaum (Ficus carica)

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